Willkommen und Namasté auf der YogaCouch

Hast du schon mal was von Chakren gehört? Hast du in oder nach einer Yogastunde schon mal gespürt, dass Energie in dir fließt? Vielleicht hast du Wärme oder ein Kribbeln wahrgenommen oder du hattest danach soviel Energie, dass du ganz viele Dinge mit Leichtigkeit und Freude erledigen konntest?! All das sind Anzeichen, dass die Asanas und/oder Atemübungen, die du gemacht hast, die Energie in dir in Bewegung gebracht haben.

Yoga und Yin Yoga bewegt Energie und bringt sie zum Fließen. Von der Yogaphilosophie her ist das auch der eigentliche Sinn der Bewegung im Yoga. Energieblockaden sollen gelöst werden und die Energie frei zwischen den Chakren fließen. Die Energie soll zum obersten, dem siebten Chakra aufsteigen, um Erleuchtung zu ermöglichen. Soviel zur Philosophie des Yoga.

In meinem Blog über Motivation habe ich über das Manipura Chakra berichtet. Heute beginne ich ganz unten beim ersten Chakra und erläutere nachfolgend noch das zweite und dritte Chakra.

Chakra heißt Rad. Du hast sieben Chakren = Energiezentren, die entlang bzw. parallel zu deiner Wirbelsäule der Körpermittelachse aufgereiht sind. Sie speichern Energie und können sie über Energiekanäle die Nadis im Körper verteilen. Die Chakren sind miteinander, mit den Nadis und Meridianen, die Energiebahnen aus der TCM, verbunden. Das Rad kannst du dir so vorstellen, dass es sich dreht und im Drehen die Energie zum nächsten Chakra oder den Nadis weiterleitet. Jedem Chakra werden Körperregionen, eine Farbe, Gefühle und ein Mantra (und noch einiges mehr) zugeordnet.

Dass erste Chakra – Muladhara Chakra

Das erste Chakra liegt in Höhe des Steißbeins und Beckenbodens. Es wird als Wurzelchakra bezeichnet und steht für Verwurzelung und Erdung.

Das Foto zeigt eine gezeichnete Frau im Yogasitz in Rot ist das Muladhara Chakra markiert.

Die Farbe ist Rot und Themen sind Urvertrauen, Stabilität, Lebenswille.
Eine Blockade des Wurzelchakra oder ein Mangel an Energie in diesem Chakra kann sich durch wenig Lebensfreude und mangelndes Vertrauen zeigen.
Körperliche Probleme im Ischiasbereich und Beckenboden, im Dick und Enddarm können auf Störungen in diesem Energiezentrum hinweisen.

Was kannst du bei einem Mangel im Wurzelchakra tun?

Das Bild zeigt schematisch die Asana Krieger

Asanas, die dein unterstes Chakra stärken, sind erdende Standpositionen wie Tadasana und eine Kriegerposition. Die sitzende Vorbeuge und der Drehsitz können ebenfalls die Energie hier wieder ins Fließen bringen. Besonders erdend im Yin Yoga empfinde ich die Schildkröte und den liegenden oder sitzenden Korkenzieher, wo du dein Gewicht mit jedem Ausatmen an den Boden abgeben kannst.

Schematische Darstellung einer Person im Meditationssitz

In einer Meditation kannst du auf der Höhe des Wurzelchakras die Farbe Rot imaginieren, vielleicht als Wirbel, als Stein. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit so lange hier, bis du spürst, dass die Energie und Farbe wieder kräftiger sind. Du kannst dir in der Meditation auch Wurzeln vorstellen, die dich fest am Boden verankern und erden.

Das zweite Chakra – Swadhistana Chakra

Das Swadhistana Chakra wird auch Sakralchakra genannt und liegt in Höhe des Kreuzbeins. Swadhistana heißt eigener Wohnplatz.

Das Foto zeigt eine gezeichnete Frau im Yogasitz in Orange ist das Swadhistana Chakra markiert.

Die Farbe des zweiten Chakras ist orange.

Es steht für Kreativität, Sinnlichkeit, Sexualität und schöpferische Lebensenergie.

Blockierte Kreativität, permanente Ängste und Eifersucht können auf einen Mangel in diesem Chakra hindeuten.

Körperlich äußert sich die dort blockierte Energie in Problemen im Beckenraum und bei der Entgiftung über den Blasen- und Nierenbereich. Ich schreibe hier immer kann, denn natürlich können Ängste und körperliche Probleme auch andere Ursachen haben. Ich erzähle hier nur von den Möglichkeiten aus der Chakrenlehre der Yogaphilosophie.

Was kannst du bei einem Mangel im Sakralchakra tun?

Das Bild zeigt schematisch die Asana Krieger

Asanas: Auch hier kannst du die Vorbeuge im Sitzen und den Drehsitz üben, um die Energieblockade zu lösen und das 2.Chakra wieder mit Energie aufzufüllen. Da diese Übungen den Unterleib und Beckenraum mit einbeziehen, dieser gedehnt, massiert und komprimiert wird, kann die Energie wieder freier fließen. Alle Drehungen im Yin Yoga z. B. im Korkenzieher, Drehungen im Schmetterling, die verdrehten Wurzeln sprechen das Swadhistana Chakra an.

Schematische Darstellung einer Person im Meditationssitz

In der Meditation imaginierst du auf Höhe des zweiten Chakras die Farbe Orange als Wirbel oder Stein. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit so lange hier, bis du spürst, dass die Energie und Farbe wieder kräftiger sind. 

 Drittes Chakra – Manipura Chakra

Vom Manipura Chakra habe ich dir vor einiger Zeit im Blog erzählt als es um Motivation und Ziele ging.

Manipura heißt Juwel und das Chakra liegt etwa in Höhe des Nabels und etwas darüber.

Das Foto zeigt eine gezeichnete Frau im Yogasitz in Gelb ist das Manipura Chakra markiert.

Ihm wird die Farbe Gelb zugeordnet.

Im auch als Nabelchakra bezeichneten Energiezentrum sitzen Willenskraft und Selbstvertrauen, die Entwicklung des Ich.

Probleme wie mangelndes Selbstvertrauen, Unsicherheit oder Gleichgültigkeit können ein Hinweis auf blockierte Energie auf dieser Ebene sein. Verdauungsprobleme, Übelkeit weisen auf der körperlichen Ebene auf diese Blockade hin weshalb ich zur Zeit des verlinkten Blogs als Übelkeit gespürt habe.

Was kannst du bei einem Mangel im Nabelchakra tun?

Das Bild zeigt schematisch die Asana Krieger

Asanas: Auch hier helfen, wie bei den beiden anderen Chakren alle Drehbewegungen. Um die Energie wieder aufzufüllen und ins Fließen zu bringen. Baue Vorbeugen, den Drehsitz und den liegenden Korkenzieher in deine Yoga Praxis mit ein.

Schematische Darstellung einer Person im Meditationssitz

Meditiere hier über die Farbe Gelb, wie oben beschrieben. Stärkend wirkt auch, wenn du Nahrungsmittel in der entsprechenden Farbe zu dir nimmst oder dir Blumen in der Chakra-Farbe in deine Wohnung stellst. Das gilt natürlich für alle anderen Chakren und ihre Farben auch.

Jetzt hast du einen ersten Einblick in die ersten drei Chakren.
In der TCM, die eng mit Yin Yoga verbunden ist, ist das Ziel, die Energie zu den Meridianen und über diese zu den Organen zu lenken. Jeder Meridian ist einem Organ zugeordnet. Indem ich die Meridiane im Yin Yoga dehne, kommt die Energie in Fluss, fließt zu den Chakren und dann zu den Meridianen und Organen zurück. Das übergeordnete Ziel ist in dieser Philosophie den Körper gesund zu erhalten.
In einem der nächsten Blogs werde ich dir die Chakren 4 bis 7 erklären. Natürlich wieder mit praktischen Übungen um den eventuellen Mangel in einem der Energiezentren zu beseitigen.
Am nächsten Freitag widme ich mich dem Thema Yoga und Atmen

Ich dir ein energiereiches Wochenende

Namasté von der YogaCouch

Susanne

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Namasté Susanne

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