Willkommen und Namasté zum YogaCouch FREItag Blog

Let’s talk about Stress.

Manchmal denke ich das Leben verläuft in Wellen. Mal ist alles ganz ruhig und es passiert nichts. Und dann gibt es Zeiten wie diese:

  • Tausend Dinge müssen am besten gleichzeitig erledigt werden
  • Die To-do’s nehmen kein Ende
  • Der Schlaf wird unruhig und schlechter
  • Der Kopf kommt nicht zur Ruhe

So geht es mir zur Zeit. Wie passend ist da meine Wochenreflexion, die mich auffordert Stressfaktoren aufzulisten und im zweiten Schritt nach Lösungen zu suchen. Diese Wochenreflexion ist aus dem Buch „Ein gutes Projekt“, dass ich allen, die am Anfang eines Projekts stehen nur empfehlen kann. Dieses Buch ist wie ein Kalender mit täglichen Zeitplänen, To-do-Listen, Achtsamkeitsampel und vielem mehr. Es hilft deine Pläne, Tage und Wochen zu strukturieren und den Überblick zu behalten. Mit Reflexionen und Tipps hilft es dabei weiter achtsam zu sein, um Überforderung und Stress früh genug wahrzunehmen.
Gesagt – nein – gelesen getan: Ich habe meine Stressfaktoren aufgeschrieben und im nächsten Schritt Ideen gesammelt, wie ich die beeinflussbaren Stressfaktoren ändern kann. Es gibt immer auch einige Stressoren auf die ich keinen Einfluss habe, die ich akzeptieren muss und einen Weg finden muss, den Stress den sie bei mir auslösen zu senken, loszulassen.
Durch das alleinige Aufschreiben der Faktoren wird der Kopf klarer und das tut sehr gut. Es ist kein schwammiges „ich bin gestresst“ Gefühl mehr, sondern ich kann klar erkennen aus welchen Teilen sich mein Stressgefühl zusammen setzt. UND ich suche Lösungsansätze. Es erleichtert ungemein, nicht mehr hilflos zu sein. Ich kann etwas tun und Strategien entwickeln.

Doch was ist Stress überhaupt?

Stress ist individuell. Dinge und Situationen, die mich stressen, sehen Partner oder Freunde vielleicht ganz entspannt.
Es wird unterschieden zwischen kurzfristigem und langfristigem Stress, zwischen akuten und chronischen Stressoren.
Kurzfristiger Stress:
Dieser wird als Herausforderung gesehen und bezeichnet. Er ist zeitlich abgeschlossen so dass Erholung folgen kann.
Langfristiger Stress:
Er lässt kein Ende erkennen, so dass eine Zeit der Erholung nicht absehbar ist.

Der akute Stressor hat einen eindeutigen Anfang und ein klares Ende.

Chronische Stressoren dauern an und/oder kommen immer wieder.

Wichtig bei diesen Herausforderungen (englisch stress = Belastung) ist, dass sie erst zu einer starken Belastung werden, wenn ich sie als negative Belastung bewerte.

Was passiert dabei in unserem Körper?

Die Grafik zeigt die Folgen von Stress, wenn wir diesen negativ bewerten. Die Auswirkungen beziehen sich auf den Körper, den Geist, die Gefühle und das Verhalten. Folgen können sein: Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Aggression, Traurigkeit, Bluthochdruck, Muskel und Faszienschmerzen aber auch Verwirrung und Halluzinationen.

Stress ist immer subjektiv. An Punkt 2 im Schaubild, der negativen Bewertung, kann ich ansetzen und etwas verändern. Hier setzt das Stressbewältigungstraining an. Ich beende das Bewerten und trete damit aus dem Kreislauf heraus. Klingt einfach, ist in der Umsetzung aber nicht so leicht. Wir lernen von klein auf alles zu bewerten. Aus diesem Muster herauszutreten braucht Training.

Die beste Möglichkeit der Stressbewältigung und des Trainings ist der Weg der Achtsamkeit, die Methode MBSR – Mindfulness Based Stress Reduction – von Jon Kabat Zinn entwickelt.
Wichtigste Faktoren der Achtsamkeit:

  • Nicht werten
  • Geduld
  • Anfänger Geist
  • Vertrauen
  • Nicht nach etwas Streben
  • Annehmen
  • Loslassen

Ein Beispiel:

Ich stehe in einer langen Schlange der Supermarktkasse. Eigentlich habe ich keine Zeit, muss noch viel erledigen und bin genervt, dass es nicht weiter geht.

1. Möglichkeit: Ich rege mich auf, bekomme Angst, meine Termine nicht zu schaffen, fühle mich unter Druck und gestresst. Der Blutdruck steigt und mein Ärgerpegel, der Stress nimmt zu.

2. Möglichkeit: Ich nehme die Situation so an und bewerte sie nicht als negativ. Ich kann die Zeit nutzen um tiefe Atemzüge zu nehmen oder meine Füße bewusst zu spüren oder die Menschen um mich herum zu beobachten. Ich kann dadurch ruhig bleiben.

Diese Möglichkeiten zu reagieren kannst du auf viele Beispiele in deinem Alltag anwenden, ob im Stau, auf dem Bahnsteig oder wo auch immer.

In der Achtsamkeitsmeditation,schau mal in meinen Blog dazu, lernst du genau dieses nicht Bewerten. Du kommst zur Ruhe, Gedanken schaust du kurz an und kommst mit deiner Aufmerksamkeit immer wieder zurück zu deinem Atem. Den Atem hast du immer bei dir. So kannst du ihn auch in den oben genannten Beispielen nutzen. Komm mit der Aufmerksamkeit zu deinem Atem und so kann dein Atem ein Anker werden, der dich daran erinnert nicht zu bewerten und die Situation einfach achtsam wahrzunehmen.

Das MBSR Training ist sehr erfolgreich. Ergebnis nach dem 8-Wochen Training ist, dass die Patienten Schmerzen und Krankheiten eher akzeptieren. Nachgewiesen ist auch, dass die Schmerzen tatsächlich weniger werden und der Blutdruck sinkt.
Stressbewältigung durch Achtsamkeit ist gesund und hilft dir die Stressfaktoren in deinem Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Ein weiteres gutes Mittel gegen Stress ist Bewegung. In früheren Zeiten habe ich mit Rad fahren den Stress „weggefahren“ und auch heute ist Bewegung draußen für mich sehr wichtig. In vielen Situationen ist dies allerdings nicht möglich, so hat mich das tiefere Verstehen meiner Stressreaktion und das Erkennen meiner Einflussmöglichkeiten darauf sehr bereichert. Meine Ausbildungen zur Entspannungstrainerin und zum Thema Stressbewältigung durch Achtsamkeit sind für mich persönlich und für meine Arbeit als Yogalehrerin sehr wertvoll.

Yoga als Stressbewältigung

Im Yoga kombinierst du Bewegung und Achtsamkeit. Durch die Bewegung kann die Anspannung aufgrund des Stresses abgebaut werden. Die Achtsamkeit lässt dich Geist und Körper bewusst wahrnehmen und zur Ruhe kommen. Yoga beinhaltet also die ideale Kombination gegen Stress.
Daher ist Yoga ein Teil dieses oben erwähnten 8-Wochen Trainings MBSR.
Sobald ich mit Online Kursen starte, biete ich dir neben Yogakursen auch Workshops zur Stressbewältigung und Entspannung an. Die Vollatmung aus dem Yoga ist eine schöne Methode den Stress abzubauen. Sind wir gestresst verspannen wir unser Zwerchfell. Bei der Vollatmung nutzt du deinen gesamten Atemraum. Dadurch entspannt sich dein Bauchraum und Zwerchfell. Du kannst es gleich ausprobieren. Die Vollatmung ist heute mein Geschenk für dich.

Wie gehst du mit Stress um? Brauchst du Bewegung zum Stressabbau? Hast du schon Erfahrungen mit Achtsamkeitstraining?
Schreib mir gerne in die Kommentare was dich stresst und wie du damit umgehst oder schreibe mir eine persönliche Mail an susanne@yogacouch.de

Jetzt genieße entspannt die Vollatmung

Ich wünsche dir eine achtsame sonnige Zeit

Namasté Susanne

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